Kleines Weinlexikon

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Abstich
Nach der Gärung wird der junge Wein von den am Boden verbleibenden Heferückständen getrennt.

Ahr
Nördliche Weinbauregion mit 510 ha südlich von Bonn, bekannt für leichte, helle Spätburgunder. 25 km lang im unteren Ahrtal von Sinzig bis Altenahr. Sehr steile, teilweise felsige Lagen. 54% Spätburgunder, 16% Portugieser, 9% Riesling.

Airén
Spanische Rebsorte. Spätreifende Weißweintraube. Ergibt leichte, säurearme Weine.

Alter
Alle guten Weine können nach zwei, drei Jahren getrunken werden. Spät- und Auslesen gewinnen in den folgenden Jahren. Die Spitzenweine des Rheingaus können auch mit zehn Jahren noch an Qualität gewinnen.

Aroma
Das Aroma eines Weins ist oft dem Duft frischen Obstes vergleichbar, z.B. das Pfirsich-Aroma eines guten Rieslings. Gewürztraminer und Muskateller kann man direkt an ihrem intensiven Aroma zu erkennen. Da der Zucker Träger der Aromastoffe ist, haben sehr trockene Weine oft nur ein schwaches Aroma.

Ausbeute
Aus 1 Hektoliter (=100 Liter) Maische werden ca. 75 Liter Wein gewonnen. Der Rest ist Trester bzw. Schwund bei der Verarbeitung.

Auslese
Wein von ausgelesenen vollreifen, oft edelfaulen, Trauben mit hohem natürlichen Zuckergehalt. Kranke und unreife Beeren müssen ausgesondert werden. Mindestmostgewicht 85 bis 105 Grad Öchsle.

Auxerrois
Alte Rebsorte ergibt lebhaftes Bukett und körperreiche Weine. Ca. 100 ha in Baden, Pfalz und Rheinhessen.

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b.A.
bestimmte Anbaugebiete

Das Deutsche Weingesetz hat das so definiert: Die kleinste Einheit ist die Lage. Mehrere Lagen, die Weine mit gleicher Geschmacksprägung hervorbringen, werden Bereiche genannt. Bereichsnamen können für Tafel- und Qualitätsweine b.A. verwendet werden. Qualitätsweine mit Prädikat müssen vollständig aus einem Bereich stammen. Beispiel: Das b.A. Rheinhessen hat die Bereiche Bingen, Nierstein und Wonnegau

Bacchus
Bukettreiche Traubensorte (Muskatton) besonders geeignet für milde Weine. Hauptsächlich in Rheinhessen und der Pfalz. Hohe, gleichmäßige Erträge, akzeptable Mostgewichte (70 bis 80 Grad Öchsle), mittlerer Säuregehalt (8-9 g/Liter)

Baden
31% Müller-Thurgau, 28% Spätburgunder, 9% Grauburgunder (Ruländer). Weinbauregion mit 15.852 ha zwischen Heidelberg und Basel. 400 km vom Bodensee bis zum Main und Tauber. Viele eigenständige Weinlandschaften: Bodensee mit rassigen, kernigen Seeweinen (Müller-Thurgau, Ruländer, Gewürztraminer, Spätburgunder) Markgräflerland südlich von Freiburg mit tiefgründigen Böden (Gutedel, Müller-Thurgau, Spätburgunder, Nobling) Breisgau nördlich von Freiburg (Müller-Thurgau, Ruländer, Spätburgunder) Ortenau zwischen Offenburg und Baden-Baden (Riesling heißt hier "Klingelberger", Müller-Thurgau, Ruländer, Gewürztraminer, Spätburgunder). Einige Gemeinden dürfen nach historischem Recht die Weine noch in Bocksbeutel abfüllen. Kraichgau/Badische Bergstraße (Müller-Thurgau, Riesling, Ruländer, Weißburgunder, Auxerrois) Taubertal von Bad Mergentheim bis Wertheim am Main (Müller-Thurgau). Sondergenehmigung für Bocksbeutel-Abfüllung

Beerenauslese
Wein aus von Hand einzeln ausgelesenen, überreifen, edelfaulen Beeren. Sehr süß und üppig. Mindestmostgewicht 110 - 125 Grad Öchsle, Alkoholgehalt relastiv niedrig (mindestens 5,5%)

Blauburgunder
Pinot Noir, Blauer Spätburgunder

Blaufränkisch
siehe Lemberger

Bocksbeutel
In Franken gebräuchliche kurze, breite, flache Flasche.

Böckser
Schwefel-Wasserstoff-Geruch (faule Eier), die den Geruch und Geschmack des Weins beeinträchtigen.

Botrytis
Edelfäule

Grauschimmelpilz schädigt durch Sauer- und Stielfäule den Weinbau. Siedelt sich Botrytis im Herbst an vollreifen Trauben hochwertiger Weißweine an, so gibt dies die Möglichkeit, Beerenauslesen zu ernten. Der Pilz durchlöchert die Haut der Beere. Damit verdunstet die Flüssigkeit und es erhöht sich die Konzentration von Zucker und der wichtigen Extraktstoffe. Dies wird als Edelfäule bezeichnet.

brut
Klassifizierung für Schaumwein

Bukett
Die Düfte, die ein reifer Wein durch den Kontakt mit Sauerstoff ausströmt, bezeichnet man als Bukett. Bei jungen Weinen spricht man eher von Aroma oder Duft. Durch die langsame Oxydation des Alkohols und der Polyphenole im Wein entstehen Ester, die das Bukett entscheidend bestimmen.

Bundesverband Ökologischer Weinbau
Der Bundesverband Ökologischer Weinbau überwacht die angeschlossenen Betriebe. Gegen Pilz darf z.B. nur mit organischen Mitteln (Netzschwefel) gespritzt werden. Beim Ausbau ist u.a. der Einsatz von Kupfersulfat gegen Böckser verboten.

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Cabernet Sauvignon
Der Cabernet Sauvignon ist die Rebsorte, aus der weltweit mehr Spitzenrotweine erzeugt werden als aus irgend einer anderen Sorte. Allein in Frankreich bedeckt er eine Fläche von 36.000 ha. Er treibt spät aus und reift ebenfalls spät. Seine Beeren sind klein, hart, dickschalig und relativ unempfindlich. Die Erträge sind niedrig, zumal die Rebe Wärme und karge Böden bevorzugt. Der aus ihr gewonnene Wein ist tieffarbig, fleischig, tanninreich und sehr langsam reifend.

Chardonnay
Rebsorte von neuen, erst seit kurzem freigegebenen Pflanzungen in Deutschland. Ursprünglich in Frankreich beheimatet. Gehört zur Familie der Burgunderweine. Die Weine sind oft sehr kräftig und füllig. Im Ausland sind Chardonnays u.a. deshalb so begehrt, weil bei hoher Reife immer noch eine kräftige Säure vorhanden ist.

Charta
Vereinigung Rheingauer Weingüter, die für ihre Rieslingweine höhere Qualitäten vereinbart hat.

Clevner
Clevner ist ein Synonym für eine Spielart der Frühburgunder-Traube. Die frühreife Sorte wird hauptsächlich im Heilbronner Raum angebaut. Ergibt kräftige, feinstrukturierte Rotweine.

Classic Weintyp
"Classic" kommt aus dem Marketingbereich der deutschen Weinwirtschaft. Ziel ist, dem Kunden einen leicht einprägsamen Qualitätsbegriff vorzustellen. Ein "Classic"-Wein ist immer typisch für sein Anbaugebiet, sei es der Silvaner aus Rheinhessen oder der Riesling von der Mosel. Auf die Angabe von Weinlagen wird vollständig verzichtet.
Der "Classic"-Wein hat einen trockenen Geschmack. Der Restzuckergehalt des Weines darf höchstens doppelt so hoch sein wie der Säuregehalt, maximal 15 Gramm. (Nach dem Weingesetz entspricht dies trocken bzw. halbtrocken). Der natürliche Alkoholgehalt der "Classic"-Weine muss ein Volumenprozent höher liegen als dies üblicherweise verlangt wird.

Cuvée
Der aus dem französischen stammende Begriff wurde ursprünglich bei der Sektherstellung benutzt. Dabei wollte man durch Mischen mehrerer Grundweine über längere Zeiträume eine konstante Qualität erreichen. Später hat man diesen Ausdruck auch in die Weinbeschreibung übernommen.
Bei ausländischen Weinerzeugern redet man häufig nicht von Cuvées. Es ist selbstverständlich, dass z.B. ein Chianti aus verschiedenen Rebsorten besteht.
Traditionell war bei unseren heimischen Winzern der Schoppenwein ein Guts-Cuvée. Dort kamen all die Trauben rein, die man bei den sortenrein ausgebauten Weinen nicht verbraucht hatte. Der Schoppen wurde durchgegoren, trocken ausgebaut und selbst getrunken - während die Sortenreinen verkauft wurden.
Erst in den letzten Jahren hat man angefangen, Weine aus unterschiedlichen Rebsorten zu komponieren. Mit dem wachsenden Selbstbewusstsein der deutschen Winzer steigt nunmehr auch das Angebot an hochwertigen Cuvées. Oft sind dies die Spitzenerzeugnisse der Weingüter.

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Domina
Kreuzung zwischen Portugieser und Spätburgunder (1927). Überwiegend in Franken angebaut. Der Wein ist sehr dunkel, vollmundig und extraktreich. Die Lagerung im Holzfaß rundet den hohen Tanningehalt ab. Die jungen Weine sind oft säurebetont.

Dornfelder
1955 als Kreuzung zwischen Helfensteiner (Württembergische Sorte, wird kaum mehr angebaut) x Heroldrebe gezüchtet. Wenig fäulnisanfällig, hohe Erträge. Der Wein ist dunkelrot, fruchtig und körperreich.

durchgegoren
Bei einem durchgegorenen Wein ist der im Most enthaltene Zucker vollständig in Alkohol umgewandelt worden.

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Ecovin
Die Ecovin-Betriebe sind dem Bundesverband Ökologischer Weinbau angeschlossen. Die wichtigsten Prinzipien der Ecovin-Winzer sind: Unabhängige Kontrollen und keine chemisch-sythetischen Hilfsstoffe bei Düngung und Pflanzenschutz.

Edelfäule
siehe Botrytis

Ehrenfelser
Kreuzung Riesling-Slivaner. Geringe Flächen in Franken, Rheinhessen, im Rheingau und an der Mosel. Frisch-fruchtige Weine.

Eiswein
Wein, der aus gefrorerenen Trauben gekeltert wird. Dabei fließt der gefrorene Wasseranteil nicht ab und man erhält einen sehr extraktreichen Traubensaft. Reifegrad mindestens Beerenauslese mit hoher Aroma- und Süße-Konzentration. Der Begriff "Eiswein" wird als Zusatz zu den Qualitätsweinen mit Prädikat gebraucht.

Elbling
Traditionelle Traubensorte an der oberen Mosel.

Erstes Gewächs
Dies ist die Initiative des "Comitees Erstes Gewächs" (Ein eingetragener Verein, dem Winzer aus dem Rheingau, aus Rheinhessen, der Pfalz sowie der Mosel angehören.), um für besonders gute trockene Weine aus besten Lagen diese Bezeichnung zu erlangen.

Erzeugerabfüllung
Der Wein stammt aus dem eigenen Weinberg, wurde selbst gekeltert, ausgebaut und abgefüllt.

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Faber
Kreuzung Weißburgunder - Müller-Thurgau durch Georg Scheu. Ca. 1.000 ha in Rheinhessen, der Pfalz und an der Nahe. Hohe Mostgewichte, mehr Säure als Müller-Thurgau. Leichter Muskatton, frischer fruchtiger Wein.

Franken
Weinbauregion mit 6.080 ha zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt 43% Müller-Thurgau, 21% Silvaner, 11% Bacchus. Eigenständige, meist trockene, kräftige Weine im Bocksbeutel. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Frühburgunder
Die höchste Stufe der Burgunderweine! Milder und samtiger Geschmack. Sehr körperreich. Die Rebe stellt sehr hohe Ansprüche an den Boden und bringt sehr niedrige Erträge (max. 40 hl/ha). Deswegen wird sie nur noch selten angebaut. Schade, denn die Weine sind von ausgezeichneter Qualität.

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Geschmack
Als Geschmack bezeichnet man die Eindrücke, die ein Wein auf der Zunge und am Gaumen hinterläßt.

Gewürztraminer
Traminer

Alte edle, würzige (Rosenduft) Traubensorte. Schwerpunkt Pfalz und Baden. Mittelspät, geringer Ertrag, hohes Mostgewicht, milde Säure. Ergibt goldgelbe Weine von schwerem Duft und manchmal schwerer Fülle. Paßt vorzüglich zu vielen Desserts.

Goldriesling
Die Goldriesling Weißweinrebe ist eine Kreuzung zwischen Riesling x Courtillier Musqué Précoce. Christian Oberlin hat 1880 in Colmar diese Sorte gezüchtet. Sie wird in Deutschland nur in Sachsen angebaut. Aus ihr entstehen meistens leichte Konsumweine.

Grauburgunder
Ruländer, Grauklevner

Die Grauburgundertraube ist früher als Ruländer meistens zu halbtrockenen oder milden Weinen verarbeitet worden. Seit einigen Jahren baut man den Grauen Burgunder verstärkt auch trocken aus. Wenn er ausreichend Säure mitbringt, ist es dann ein optimaler Speisenbegleiter, der den italienischen Massen-Pinot Grigios allemal weit überlegen ist. Er wird bei uns in Baden, Rheinhessen, der hessischen Bergstraße und der Pfalz angebaut.

Grüner Veltliner
Statistisch ist jeder 3. österreichische Wein ein Grüner Veltliner. Er führt der mit über 20 Tausend Hektar konkurrenzlos die Sortenliste an. Der Grüne Veltliner ist eine ausgezeichnete Rebsorte. Die Weine sind frisch und rassig, die besten haben jenen pfeffrigen Geschmack. Teilweise sind sie sehr körperreich. Obgleich sie meistens jung getrunken werden, haben die besten von ihnen ein außerordentlich hohes Alterungspotential.

Gutedel
Weißer Gutedel
Chasselastraube

Diese vermutlich älteste Rebsorte der Welt wurde vom Markgrafen Karl-Friedrich vor über 200 Jahren aus der Schweiz eingeführt. Der Gutedel ist ein feiner, spritziger, hauptsächlich trocken ausgebauter Wein, den man jugendlich frisch genießen sollte. Angebaut wird diese Rebsorte vornehmlich in der Westschweiz, im Wallis, im Elsaß, in Sachsen und im badischen Markgräflerland, wo er Hauptanbausorte ist.

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Halbtrocken
Zuckergehalt zwischen 9 und 18 Gramm/Liter. Maximal "Säure + 10": Wenn ein Wein 7 g Säure/Liter hat, dann darf der Zuckergehalt höchstens 17 g/l sein.

Heroldrebe
Kreuzung Blauer Portugieser - Lemberger. Kleine Fläche in Württemberg, Rheinhessen und der Pfalz.

Hessische Bergstraße
Weinbauregion mit 455 ha nördlich von Heidelberg. 57% Riesling, 12% Müller-Thurgau. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Hochgewächs
Neue Bezeichnung für QbA.

Huxelrebe
Kreuzung von Georg Scheu. Sehr würzige Traubensorte in Rheinhessen, der Pfalz und an der Nahe; Muskat-Bukett mit zurückhaltender Säure.

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Imagetrinker
Kauft Wein nach Empfehlungen in Weinführern. Umgibt sich gern mit guten Namen, oft mit weniger guten Weinen.

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Jahrgang
Wichtig bei Wein und Weib. Während er beim Weib in vielen Fällen ein Leben lang derselbe bleibt, gibt es beim Wein regelmäßig neue - meist in 12-Monatsabständen.

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Kabinett
Prädikat für die unterste Stufe der Qualitätsweine mit Prädikat: Nur voll ausgereifte Trauben, keine Mostanreicherung, Mostgewicht 70 - 81 Grad Öchsle, Alkoholgehalt 7 - 9%

Kanzler
Kreuzung Müller-Thurgau - Silvaner durch Georg Scheu, frostempfindlich, mittelfrühe Reife, kleine Flächen in der Pfalz, in Rheinhessen und an der Nahe. Feine, elegante Spät- und Auslesen.

Kerner
Neuere Traubensorte, Riesling-ähnlich, manchmal leichter Muskatton. Gegen Frost widerstandsfähige, blumige Traubensorte; reift mittelfrüh vor dem Riesling - erreicht jedoch dessen Nachhaltigkeit nicht.

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Lemberger
Blauer Limberger
Blaufränkisch

In Österreich (Burgenland) ist der Blaufränkisch eine der wichtigsten Rebsorten. Auch im benachbarten Ungarn ist er zu finden. In Deutschland wird er besonders in Württemberg (ca. 375 ha) als Lemberger vermarktet.
Mittelspäte Rebe für rubin- bis tiefrote Weine mit edlem Bukett. Mäßige bis mittlere Ertragskraft, 70 - 80 Grad Öchsle, 7 - 8 g Säure/Liter. Paßt gut zu schmackhaft-intensiven Speisen mit kräftigen Saucen.

Lieblich
Milder Wein mit vordergründiger Süße. Keine exakte Definition des Begriffs.

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Maischegärung
Bei der Rotweinherstellung gärt der Most zusammen mit der Maische, das sind die ausgepressten Trauben. Es bildet sich bei der Gärung der Tresterhut, der oben schwimmt und immer wieder runtergedrückt wird, damit der Alkohol Farbe und Geschmack aus den Traubenhäuten lösen kann.

Milchsäuregärung
Auch malolaktische Gärung oder biologischer Säureabbau genannt.
Dies ist keine Gärung sondern die Umwandlung der im Most enthaltenen Apfelsäure durch spezielle Bakterien in Milchsäure, die milder schmeckt.

Mittelrhein
Weinbauregion mit 620 ha, 111 Einzellagen, ca. 100 km, linksrheinisch von Trechtinghausen bis Koblenz, rechtsrheinisch von Kaub bis Niederdollendorf. 98% Weißwein: 75% Riesling, 8% Müller-Thurgau, 5% Kerner. Die Weinberge der Mittelrhein-Winzer sind meist steil terrassiert, windgeschützt und von der Sonne verwöhnt. Die Rieslinge sind sehr stoffreich und haben oft eine feine mineralische Säure. Viele Wingerte werden wegen ihrer Steillagen aufgegeben.

Montepulciano
a) Italienische Rotweinsorte, wird auf über 31.000 ha in den Abruzzen, den Marken (Marche) und Süditalien angebaut. Runde, farbintensive und volle Weine.
b) Gemeinde in der südlichen Toskana. Von hier stammt der Vino Nobile de Montepulciano.

Morio-Muskat
Sehr aromatische Traubensorte mit vordergründigem Muskatgeschmack; mittelfrüh reifend, hohe Erträge; immer weniger Anbauflächen hauptsächlich in der Pfalz und Rheinhessen. Mäßige Säure, mittlerer Alkoholgehalt.

Mosel-Saar-Ruwer
Weinbauregion mit 12.215 ha, ca. 200 km, zwischen Trier und Koblenz mit dem weltweit größten Rieslingbestand. 54% Riesling, 22% Müller-Thurgau, 9% Elbling.

Mostgewicht
Zuckergehalt des Mostes wird mit der Mostwaage (gläserne Senkwaage) nach Öchsle gewogen. Mindestmostgewichte: Guter Most 70 - 90 Grad, Auslesen 95 - 120 Grad, Beeren- und Trockenbeerenauslesen über 120 Grad Öchsle.

Müllerrebe
siehe Schwarzriesling

Müller-Thurgau
Rivaner

Fruchtige, frühreife Traubensorte mit hohem Ertrag; oft säurearm; Schwerpunkte: Rheinhessen, Rheinpfalz, Nahe, Baden und Franken. Lange Jahre mußte der Müller-Thurgau, eine Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner, um seine Anerkennung ringen. Heute stellt er die zweitwichtigste Rebsorte unseres Landes dar. Die Lese der Müller-Thurgau Trauben leitet im allgemeinen den Herbst ein. Das Mostgewicht beträgt zwischen 65 und 70 Grad Öchsle und die Säure ist unter 10 Prozent. Insgesamt ist der Müller-Thurgau ein weicher Wein, ein Konsumwein mit angenehmem Muskatton. Ein Wein zum Trinken - nicht zum Lagern.

Muskateller
Seltene Rebe. Würzig, intensiv, nachhaltig. Als Aperitif und zu würzigen Speisen.

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Nahe
Weinbauregion mit 4.590 ha; 26% Riesling, 22% Müller-Thurgau, 10% Silvaner. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Nobling
Er ist neben dem Gutedel die Markgräfler Spezialität. Sonst findet man ihn noch in der Pfalz. Fruchtige Art und milde Säure. Er wurde in Freiburg aus den Sorten Silvaner und Gutedel gezüchtet und ist ein idealer Grundwein zur Bereitung von Sekt.

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Öchsle
Einheit für den Zuckergehalt des Traubenmostes.

Ökologischer Weinbau
Der ökologische Weinbau verzichtet auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln, chemischen Pflanzenschutzmitteln und den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln. Stattdessen wird durch die Verwendung organischer Dünger und Komposte das Bodenleben gefördert, Nützlinge geschont und die Nitratbelastung des Trinkwassers gemindert. Bei der Traubenverarbeitung wird auf energiesparende Arbeitsweisen geachtet. Kein Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln.

Optima
Kleiner Anbau dieser Rebe in Rheinhessen und der Pfalz. Mittlere Erträge, hohe Mostgewichte, mäßige Säure. Ergibt elegante Weine.

Ortega
Kreuzung Müller-Thurgau - Siegerrebe, hauptsächlich in Franken zu finden. Frühe Reife, schwankende Erträge, hohe Mostgewichte. Harmonische und volle Weine mit Pfirsich-Muskat-Bukett.

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Perlwein
Schwach schäumender Wein mit zugesetzter Kohlensäure.

Pfalz
Rheinpfalz

Weinbauregion mit 23.764 ha südlich von Rheinhessen: Zwischen Bockenheim und dem Zellertal bei Worms im Norden und Schweigen an der französischen Grenze. 21% Riesling, 20% Müller-Thurgau, 10% Kerner.

Portugieser
Blauer Portugieser

Sehr verbreitete Rotweintraube für unkomplizierte, frische Weine. Früh reif, reicher Ertrag. Pfalz, Württemberg, Ahr, Rheinhessen. Säurearm, mittlerer Alkoholgehalt.

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QbA
Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete

Mittlere Weinqualität. Zuckerzugabe vor Gärung unter strengen Kontrollen erlaubt.

QmP
Qualitätswein mit Prädikat

Spitzengruppe: Kabinett bis Trockenbeerenauslese; ungezuckert.

Qualitätsstufen
a) Tafelwein und Landwein (in der Art der jeweiligen Landschaft)
b) Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete: Zuckerung vor der Gärung gestattet; auf Qualität geprüft
c) Qualitätswein mit Prädikat
Folgende Prädikate sind zugelassen: (alle ohne Zuckerzusatz)
Kabinett
Spätlese: alkoholreicher als Kabinett, körperreich
Auslese: süßer, oft alkoholreicher als Spätlese
Beerenauslese: süß und akoholreich, geschmacks-intensiv
Trockenbeerenauslese: intensiv süß, aromatisch
Eiswein (als Zusatzprädikat): hochkonzentriert, intensiv süß, lang haltbar

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Regent
Neue Rotweinrebsorte, die sehr resistent gegen Pilzbefall ist. Seit 1996 freigegeben. Dunkelrote, samtig weiche Weine, komplex und gehaltvoll.
Regent geht auf eine Kreuzung von Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin zurück. Chambourcin ist eine französische Sorte, deren Pilzresistenz durch Einkreuzung amerikanischer Wildarten entstanden ist.

Restsüße
Nach Beendigung der Gärung hat der Wein noch eine natürliche Süße: die Restsüße.
Wein: Bis 9 Gramm/Liter ergibt trockenen, bis 18 Gramm/Liter halbtrockenen, mehr als 18 Gramm/Liter milden Wein.
Sekt: Bis 6 Gramm/Liter ergibt extra brut, bis 15 Gramm/Liter brut, bis 29 Gramm/Liter extra trockenen, bis 35 Gramm/Liter trockenen, bis 50 Gramm/Liter halbtrockenen, mehr als 50 Gramm/Liter milden Sekt.

Rheingau
Kleine, aber für den deutschen Wein sehr bestimmende Weinbauregion mit 3.249 ha, 40 km am rechten Rheinufer von Hochheim am Main bis Lorchhausen. 81% Riesling, 9% Spätburgunder, 3% Müller-Thurgau. Bekannt für klassischen, subtilen Riesling.

Rheinhessen
Eine der größten Weinbauregionen mit 26.436 ha zwischen Bingen, Mainz, Worms und Alzey. 22% Müller-Thurgau, 13% Silvaner, 9% Riesling. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Rieslaner
Kreuzung Riesling - Silvaner, kleine Flächen in Franken. Unsichere niedrige Erträge, hohes Mostgewicht, oft spitze Säure.

Riesling
Rheinriesling

Der Riesling ist die typische deutsche Rebsorte. Späte Reife, elegante Weine. Feine, duftige (Pfirsich), fruchtige Traube. Feines Säurespiel. Gilt neben Chardonnay als die edelste Weißweintraube.

Rivaner
Der Rivaner ist ein Müller-Thurgau. Einige Winzer vermarkten frische, leichte Müller-Thurgau-Weine als "Rivaner".

Rotling
Der Rotling ist die ursprüngliche Form des Roséweins. Früher standen in den Wingerten die Rotwein- und Weißwein-Rebstöcke oft gemischt. Aus der gemeinsamen Lese entstand der Rotling.
Die Tradition des Rotlings hat sich in Baden (Badisch Rotgold), Württemberg (Schillerwein) und Sachsen erhalten. Heute wird er als Mischung von Rot- und Weißweinmosten hergestellt.

Rotwein
Die Färbung des Rotweins kommt vor allem durch die mitvergorenen Schalen der Trauben.

Ruländer
siehe Grauburgunder

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Saale-Unstrut
Weinbauregion mit 506 ha. 26% Müller-Thurgau, 11% Silvaner, 11% Weißburgunder. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Sachsen
Weinbauregion mit 329 ha. 25% Müller-Thurgau, 16% Riesling, 13% Weißburgunder. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

Samtrot
Die Rotweinsorte Samtrot gehört zur Pinot-Familie. Sie entstammt einer Mutation aus dem Schwarzriesling. Die auf rund 150 ha angewachsene Anbaufläche beschränkt sich in Deutschland auf Württemberg. Leuchtendes Rot, feines Bukett, samtig auf der Zunge.

Sauvignon blanc
Sauvignon blanc ist eine hochwertige weiße Rebsorte. Er wird qualitativ nur noch vom Chardonnay und Riesling übertroffen. Allein in Frankreich sind 12.000 ha bestockt. Man findet ihn jedoch auf der ganzen Welt.

Scheurebe
Kreuzungszüchtung (Georg Scheu 1897-1949) von 1916; mittelfrühe Reife, durchschnittliche Erträge. Aromatische (Schwarze Johannisbeeren), fruchtige Traubensorte; kräftige Säure bei viel Extraktstoffen; Schwerpunkt: Pfalz und Rheinhessen.

Schwarzriesling
Müllerrebe

Sehr alte, blaue Traube. Nicht verwandt mit dem Riesling. Gehört zur Familie des Spätburgunders. Mittlerer bis geringer Ertrag, Mostgewicht ca. 80 Grad Öchsle, mäßige Säure, dezenter Geschmack. Wird überwiegend in Württemberg angebaut, wo sie sehr populär ist und nach dem Riesling und dem Trollinger an 3. Stelle der Sortenliste steht. Als Spätlese liefert sie freundliche, gerundete und ansprechende Rotweine.

Selection Rheinhessen
1992 haben rheinhessische Winzer diese neue Qualitätskategorie eingeführt. Erlaubt sind nur klassische Rebsorten von Reben, die mindestens 15 Jahre alt sind. Der Ertrag ist begrenzt auf 55 Hektoliter/Hektar, die Lese erfolgt von Hand und die Weine werden trocken ausgebaut. Zu guter Letzt wird die Selection Rheinhessen in schlanken Schlegelflaschen abgefüllt und mit Etiketten ohne Lagen- und Prädikatsbezeichnung versehen.

Siegerrebe
Kreuzung durch Georg Scheu. Auf ca 200 ha in der Pfalz und in Rheinhessen vertreten. Frühe Reife, sehr niedrige Erträge, hohe Mostgewichte (80 - 100 Grad Öchsle), geringe Säure. Sehr intensives Traminerbukett.

Silvaner
Grüner Silvaner
Sylvaner

Eine alte, früher meistverbreitete Rebsorte, deren Anbaufläche zulasten bukettreicher Neuzüchtungen lange Zeit ständig zurückging. Mittelspäte Reife, hohe Erträge, zartes Bukett, mittlere Säure. Schwerpunkt: Franken, Kaiserstuhl, Rheinhessen, Pfalz, Nahe. Idealer Begleiter zu Spargel, Pilzen und Kartoffelgerichten.

Spätburgunder
Blauer Spätburgunder
Pinot Noir

Der Spätburgunder ist unsere beste Rotweintraube. Anbau-Schwerpunkt: Ahr, Baden, Württemberg, Rheinhessen (Ingelheim). Reift mittelfrüh bis spät. Alkoholreich, hohes Mostgewicht, mittlere Säure. Feines Aroma nach Brombeer und Bittermandel. Braucht mindestens zwei bis drei Jahre Zeit zum Reifen.

Spätlese
Qualitätswein-Prädikat für die Stufe über Kabinett. Vollreife Trauben werden nach der Hauptlese geerntet. Mindestmostgewicht 76 - 91 Grad Öchsle.

St. Laurent
Blauer St. Laurent

Der St. Laurent ist qualitativ zwischen dem Spätburgunder und dem Portugieser einzustufen. Wenig verbreitete alte Rebsorte. Der Wein hat eine tiefrote Farbe und ein feines Bordeaux-Bukett.

Süßreserve
Steriler Traubensaft aus den gleichen Trauben, der dem ausgegorenen Wein zugegeben wird. Damit kontrolliert der Kellermeister den Trockenheitsgrad (oder im Klartext: die Süße) des fertigen Weins. Der Einsatz unterliegt klaren Beschränkungen.

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Tafelwein
Nach dem Deutschen Weingesetz ein Wein mit geringstem Qualitätsanspruch. Muß auf dem Etikett keinen Lagenamen und keine amtliche Prüfungsnummer tragen. Deutscher Tafelwein darf nur von zugelassenen Rebsorten stammen, muß aus deutschem Lesegut stammen und muß Mindestanforderungen bezüglich Säure- und Alkoholgehalt erfüllen.

Temperaturkontrolle
Bei der Gärung des Mosts entsteht Wärme. Bei zu hohen Temperaturen können sich aber einige Hefen, die fruchtige Aromastoffe entwickeln, nicht entfalten. Deswegen kühlt man die Gärtanks mit Wasser auf ca. 15 Grad Celsius.

Tempranillo
Der Tempranillo ist qualitativ die bedeutendste spanische Rotweinsorte. Er reift früh und ist gut im Ertrag. Seine Farbe ist tiefrot. Der Zuckergehalt ist nicht zu hoch. Das ergibt zusammen mit einer guten Säure fein-elegante, langlebige Weine. Der Tempranillo hat einen führenden Anteil an allen roten Rioja-Weinen, insbesondere in den Reserva-Qualitäten.

Trebbiano
Eine der ältesten Weißweinsorten Italiens, wo sie auf etwa 130.000 ha angebaut ist. Der Trebbiano liefert auch im warmen Klima säurereiche Weine. Außerhalb Italiens findet man ihn in Frankreich (Ugni blanc, Saint-Emilion), Argentinien und Australien (White Shiraz, White Hermitage).

Trinkreife
Unter Trinkreife verstehen wir etwas Vergleichbares wie "Best before". Einfacher ausgedrückt: Sie können den Wein liegen lassen bis zum angegebenen Jahr. Zu der Frage "Jetzt trinken oder warten?" gibt es unterschiedliche Antworten. Viele Weine (vor allem hochwertige Rotweine) haben noch Entwicklungspotential. Andererseits ist es eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks. Mancher mag lieber junge, frische Weine, andere mögen lieber betagte, leicht firnige Wein-Senioren.

Trocken
Herber Wein ohne erkennbare Restsüße; maximal 9 g Restzucker.

Trockenbeerenauslese
Prädikat für die höchste Stufe der "Qualitätsweine mit Prädikat"; ausgewählte, rosinenartig geschrumpfte, edelfaule Beeren. Mindestmostgewicht 150 Grad Öchsle, niedriger Alkoholgehalt (mindestens 5,5%).

Trollinger
Blauer Trollinger, Tirolinger, Vernatschrebe In Württemberg verbreitete Rotweintraube für leichte frische Weine. Reift spät. Markanter Säureton.

Tucholsky
"Schade, daß man einen Wein nicht streicheln kann."

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Umkehrosmose
Die Umkehrosmose ist ein Verfahren zur Erhöhung der Konzentration des Traubenmosts durch Entziehung von Wasser. Ist von deutschen Behörden offiziell noch nicht zugelassen. Es gibt jedoch eine größere Anzahl von befristeten Genehmigungen für Winzer. Die Umkehrosmose benutzt die unterschiedlichen Dichten von Wasser und Alkohol. Kritiker befürchten durch die Zulassung eine verstärkte Abkehr vom handwerklichen Weinmachen hin zur hochtechnischen Weinproduktion. Befürworter begrüßen die Qualitätsverbesserung. Konzentrierte Weine sind bei vollerem Geschmack komplexer und farbtiefer. International ist die Konzentration des Traubenmosts mit unterschiedlichen Techniken (Vakuumverdampfung, Schockfrosten durch Kryoextraktion) oder einfach durch Aufzuckern (Chaptalisieren) erlaubt. Jegliche Konzentration des Traubensafts erhöht den Alkoholgehalt und verändert dadurch das gesamte geschmackliche Erscheinungsbild eines Weins.

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VDP
Verband deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e.V.

Der VDP ist der Zusammenschluß bedeutender Weingüter, die traditionelle Rebsorten anbauen und höhere Anforderungen an die Weinqualität durch Ertragsbegrenzung und höhere Mindestmostgewichte umsetzen.

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Weinstein
Farb- und geschmacklose Kristalle, die manchmal bei Weinen mit hohen Mineralien- und Säurenwerten ohne erkenntliche Ursache entstehen. Es entsteht dadurch kein Qualitätsverlust.

Weißburgunder
Weißer Burgunder

Mittelspäte Reife, Mostgewichte 80-89 Grad Öchsle, die Säure schwankt um 10 - 12 Prozent. Der Weiße Burgunder gehört zu den Qualitätsweinsorten, die in den letzten Jahren vermehrt angebaut werden. Vollmundig, gehaltvoll mit dezentem Aroma.

Weißherbst (Rose)
Wird aus Rotweintrauben wie Weißwein bereitet.

Württemberg
Weinbauregion mit 11.224 ha. 24% Riesling, 23% Trollinger, 16% Schwarzriesling. (Statistisches Bundesamt, Berlin)

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Xylophon
Musikinstrument, das sich ab 1,3 Promille nicht mehr sicher spielen läßt. Eignet sich daher eher als Instrument für Nachwuchsmusiker.

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Yoghurtgeschmack
Fehlton; bei Wein selten, häufig bei Milch. Vermutlich verursacht durch Plastikbecher.

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Zellulitis
Fehlentwicklung an Beinen von Weintrinkerinnen. Einmal aufgetretener Befall läßt sich nicht mehr bekämpfen, mit einer Flasche Wein täglich aber besser ertragen.

Zweigelt
Rotwein-Rebe, Neuzüchtung aus Saint-Laurent x Lemberger. Ist heute mit rund 4.500 Hektar Rebfläche die führende österreichische Rotweinsorte. Bei starker Ertragsbegrenzung ergibt sie fruchtig-warme Weine mit ansprechender Säure.

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